Nach langen Jahren der vielen Arbeit durch fleißige Helfer, konnte im letzten Jahr endlich das Stadtsoldatenhaus bezogen werden. Im Endspurt haben einige altverdiente aktive und inaktive Kameraden den Räumlichkeiten mit Fliesen- und Anstricharbeiten den vorerst letzten Schliff verpasst, nachdem in vielen, vielen Stunden aus der einstigen Werkstatt unser neues Zuhause wurde.

Auch die Außenanlage ist nicht wieder zu erkennen. Musste sich zunächst noch durch
Dickicht gekämpft werden, strahlt jetzt unser Park- und Paradeplatz vor dem Haus einen
einladenden Glanz aus. Besonders an Karneval konnte dort unser Kommandant abgeholt, der
„Stippeföttche“ getanzt und Kamerad Mella zum „Reiter-General“ mit Schlachtross geschlagen
werden. Aber auch innen ist es jetzt wohnlich geworden.
Die Bestuhlung wurde durch Ferdi Ehrenberg organisiert. Eine gebrauchte Thekenanlage
sorgt für die Versorgung der Kameraden mit Gerstensaft und anderen Getränken. Diese wurde
bereits durch einige Kupferstiche unseres inaktiven Kameraden Herwi Rechmann in das
rechte Stadtsoldatenlicht gerückt. Seit neuestem schmücken Bilder aus dem Vereinsleben unsere Wände.


Besonders stolz kann die Stadtsoldatenfamilie auf die komplette Küchenanlage mit Herd und
Unser Stadtsoldatenhaus Spülmaschine sein, die nur durch einige großzügige
Spender verschiedener Kameraden und das preisliche Entgegenkommen von Wolfgang
Scherer realisiert werden konnte. Auch hier gilt allen Spendern ein herzliches Dankeschön.
In der Zwischenzeit wurde unser Haus bereits für einige Veranstaltungen genutzt. Neben der
Nikolausversammlung, dem Neujahrsempfang wird finden in unserem Heim regelmäßige Vorstandversammlungen
statt. So langsam ist aus dem alten, baufälligen Haus das geworden, was es von Anfang an sein sollte:
unser Vereinsheim. Doch trotz der weit fortgeschrittenen Arbeiten gibt es noch einiges zu tun. Neben der Beleuchtung ist eine Musikanlage sinnvoll, um das Haus für weitere Feierlichkeiten zu nutzen, weitere bauliche Maßnahmen stehen an … aber eines dürfen wir wohl alle sagen:

Kameraden, Willkommen zu Hause!