Die erste Gulaschkanone war eine ehemalige Heereskanone aus dem 1. Weltkrieg, die damals Severin Schoop besorgt hatte. Sie wurde bei Ausbruch des 2. Weltkrieges mit dem Schilderhäuschen beschlagnahmt.

Erstes Erbsensuppenessen nach dem Krieg 1951 auf dem Marktplatz

Den Stadtsoldaten ging es mehr um die Wurst als um die Suppe.

Bei der etwas später stattfindenden ausführlichen Begutachtung durch Jupp Meyer und Willi Schultz kam der damalige Besitzer der Kiesgrube und behauptete,
die Kanone wäre sein Eigentum. Jupp und Willi machten ihm aber klar, dass die Kanone, wenn überhaupt,
der Wehrmacht gehöre, aber „... da keine Wehrmacht mehr, Kanone jetzt uns!“ Der Kiesbaron ließ sich selbst bei einem Angebot von 40 DM nicht erweichen.

Nach einer Rückfrage bei der Firma Lepper ließ der damalige Geschäftsführer die Kanone von vier Mitarbeitern für 40 DM in die Werksanlagen holen.
Hier wurde sie dann mit dem Holzkocher-LKW vom Dorns Tellemann abgeholt.

Die fehlende Protz (Vorderteil bzw. Kutscherbock) fertigten Bedienstete der Bundesbahnwerkstatt. Die Räder der Protz
stammten von einer alten Postkarre, welche von der Post gestiftet wurde. Die Deichsel wurde von einer Esche aus dem Ziegenbusch angefertigt.
Inzwischen wurde die Feldküche mehrfach liebevoll restauriert und verfügt heute über einen eigenen Traktor als Zugmaschine.

1982: heiße Suppe, coole Köche
Johannes Euskirchen, Peter Frings, Hans Walter Burkard, Franz Stroh (v. l. n. r.)

Feldküchenbesatzung 1983
Franz Stroh, Peter Mehren, Johannes Euskirchen, Peter Demuth (v. l. n. r.)

Unsere Feldküche

Unsere Feldküche
Aktuelle Besetzung der Feldküche