Martin Scherer

von 1984 bis 1992

Am 18.10.1967 trat Martin Scherer im Alter von 20 Jahren aktiv in das Stadtsoldatencorps ein. Es war die Zeit des großen Umbruchs und Generationenwechsels im Stadtsoldatencorps.
Eine Reihe von jungen Linzern füllten die damals lichten Reihen des Corps und die Stadtsoldatenfamilie vergrößerte sich rasant.
Schnell erkannte man das Organisationstalent und den Einfallsreichtum von Martin Scherer. Er war Mitglied des Orga-Teams,
das 1974 das Jubiläumsfest “40 Jahre Stadtsoldatencorps” und zum ersten Mal den Bürgerfrühschoppen, in der damals neu erbauten Stadthalle, organisierte.
Im gleichen Jahr wurde er zum Geschäftsführer gewählt. Dieses Amt übte er 10 Jahre lang aus. In dieser Amtszeit leitete er mit großem Geschick
das rot-weiße Corps, er war der Ideenspender, gab die notwendigen Impulse und war maßgeblich an der positiven Entwicklung des Corps beteiligt. So war
es logische Konsequenz, dass die Stadtsoldaten ihn 1984 zum Nachfolger des unvergessenen Jupp Meyer wählten. In seiner Amtszeit als Kommandant wurde von ihm
das Fest in Rot-Weiß, der Manöverball, der noch heute zu einer der erfolgreichsten und beliebtesten Veranstaltung im Kreis Neuwied gehört, ins Leben gerufen. Sein größter
Verdienst ist jedoch, dass aufgrund seiner maßgeblichen Initiative der Musikzug gegründet wurde, der heute aus dem Stadtsoldatencorps nicht
mehr wegzudenken ist. 1992 übergab er aus beruflichen Gründen sein Amt an den heutigen Kommandanten Siggi Bündgen ab.
Heute ist Martin Scherer als “Määte” ein bei Jung und Alt beliebter Gastronom. Wer kennt nicht seinen trockenen rheinischen Humor? Er macht bei seinen Gästen keine Unterschiede, ob sie nun
Rot-Weiß, Grün-Weiß oder Blau-Weiß sind, und hat für jeden ein offenes Ohr.
Sein Herz schlägt natürlich nach wie vor für seine Stadtsoldaten. Manchmal zieht er zur Freude der Kameraden seine Uniform an und ist bei Auftritten mit dabei.