Reise nach Frankreich

Fahrt zum Frühlingskarneval 2004 nach Pornic
Nachdem bereits in den frühen Morgenstunden zwei Busse in Richtung Atlantikküste aufgebrochen waren, fanden sich pünktlich um 20.00 Uhr die Mitglieder des Musikzuges
der Stadtsoldaten, sowie ihre zugeteilten Betreuer und zwei tapfere Stadtsoldaten am Treffpunkt an der Feuerwehrhalle ein.
Außerdem waren zwei Mitglieder des Tambourcorps Ohlenberg mit von der Partie, die genau wie der ehemalige Prinz Blitz I. herzlich im Kreise der rot-weißen Kameraden aufgenommen wurden.
Keine zwei Minuten später lief das erste kühlende Bier die durstigen Kehlen herunter, was keinesfalls das letzte für heute bleiben sollte.
Auf ging’s, gut gelaunt und feucht fröhlich. Mit Hilfe des Langenscheidt Wörterbuchs wurden die wichtigsten Vokabeln für die bevorstehenden Tage einstudiert.
Gegen 2 Uhr nachts kehrte dann so allmählich Ruhe im Bus ein, wahrscheinlich sehr zur Erleichterung des sensationellen Busfahrers Kai Romahn.

Kurz vor Mittag des folgenden Tages wurde nach 1000 Kilometern Fahrt Pornic erreicht, wo die Reiseteilnehmer quasi am Ortseingangsschild von Adjutant Markus Paffhausen
in Empfang genommen und bis an das Hotel bzw. Chalet eskortiert wurden. Nach kurzer Körperpflege ging es dann weiter zur Weinprobe.
Bei der Weinprobe war schließlich Selbstbedienung aus riesigen Edelstahltanks angesagt.
Der Großteil der Nachtfahrer verbrachte die Zeit allerdings damit, in der Mittagssonne etwas Schlaf nachzuholen.
Samstagmittag waren die Mitglieder des Musikzuges zum Essen im Saal von Saint Marie eingeladen, von wo es kurze Zeit später mit Krätzchen und Corpsorden zum Treffpunkt
am Casino ging. Von hier startete man gemeinsam mit dem Ohlenberger Tambourcorps zum Pornicer Rathaus. Beide Musikzüge harmonierten prächtig..
Hier jagte eine Rede die nächste, während die Zuhörer in brütender Hitze vor sich hin schmolzen.
Nach kurzer Erfrischung, erneutem Marsch durch Pornic, sowie anschließendem Abendessen für die Musikzüge stand der Rest des Abends zur freien Verfügung.
Diesen verbrachte man entweder im Casino bei Live Musik und kühlen Getränken oder im Chalet.
Am folgenden Tag fand dann endlich der große Karnevalsumzug der Mi-Careme statt. Nach verschiedenen Umtrunken am Vormittag ging es dann gegen 15.00 Uhr mit dem Umzug los.
Dieser dauerte bis ungefähr 19.30 Uhr.
Und wenn nochmals jemand behaupten sollte, der Linzer Rosenmontagszug würde nur stockend vorangehen, dem wird wärmstens eine Reise zur Mi-Carem nach Pornic empfohlen.
Aber egal, das Wetter war klasse und das bunt gemischte Linzer Trüppchen, angeführt von Prinz Nipf I. und seinen beiden Adjutanten, verbreiteten rheinischen Frohsinn
an der Atlantikküste. Das Dreigestirn war auf dem von den Pornicern gebauten Prinzenwagen in großartiger Verfassung.
Sie tanzten und schaukelten wie wild. Und als die Stadtsoldaten dann auch noch ihren traditionellen Stippeföttches-Tanz hinlegten,
waren die Pornicer vollends aus dem Häuschen. Hierbei sei auch noch die tolle Leistung des Musikzuges unter der Leitung von Tambourmajor Heinz Lück erwähnt.
Nach dem Umzug ging es dann, schon mit den ersten Anzeichen von Sonnenbrand, zum gemeinsamen Abschluss mit Abendessen und Tanz in die Mehrzweckhalle von Saint Marie.
Anschließend ließ man den Abend gemütlich in den Chalets ausklingen..

Am darauffolgenden Montag Abend startete dann der Nachtumzug in Pornic, bei dem die beleuchteten Festwagen besonders gut zur Geltung kommen. Nach dem Ende des
Zuges traf man sich zum traditionellen Verbrennen des Königshauptes am Hafen.
Am Dienstagmorgen fuhr man nach einem kurzen Frühstück wieder wohlgelaunt nach Hause.